Warum das Schlafen in getrennten Betten gut sein kann

Eine schöne Vorstellung. Ein Liebespaar liegt völlig ineinander verknotet im Bett und findet gemeinsam in den geruhsamen Schlaf. Eine romantische Idee, doch die Realität sieht in Deutschen Schlafzimmern meist ganz anders aus. Denn spätestens dann, wenn die große Verliebtheitsphase vorüber ist und die rosarote Brille abgenommen wird, wird es ernst und es ist mit der Ruhe vorbei. Während er lieber noch einmal im Lichtkegel der Nachttischlampe den Laptop im Bett aufklappt und arbeitet, will sie in völlig abgedunkeltem Raum ihren Schlaf finden. Und wenn sie lieber bei geschlossenem Fenster zu fast jeder Jahreszeit schlafen will, hätte er am liebst ein Bett im Freien und würde dort auch am beten schlafen können. Warum das Schlafen in getrennten Betten gut sein kann weiterlesen

Dem Gedankenkurassel entkommen

Sicherlich haben das schon viele Menschen erlebt. Man ist eigentlich hundemüde und freut sich auf das Bett. Aber kaum liegt man darin, lassen einen die Gedanken nicht zur Ruhe kommen. Im Gegenteil, meist dreht sich das Gedankenkarussell nur um so schneller und länger, um so mehr man versucht, endlich einzuschlafen. Egal wie müde man ist, manchmal vergehen etliche Stunden, bevor überhaupt an Schlaf zu denken ist. Ist man dann endlich eingeschlafenen, kommt es oft vor, dass man nachts oder frühmorgens aufwacht und das Spielchen wieder von vorne losgeht. Der Körper gerät durch so eine Situation gerade dann in einen Stress- vielleicht sogar in einen Angstzustand, wenn er eigentlich den Schlaf und die Ruhe am meisten braucht. Dem Gedankenkurassel entkommen weiterlesen

Pflanzliche Schlafmittel

Unter Erwachsenen ist Schlaflosigkeit weit verbreitet. Jeder dritte leidet an ihr, wobei ältere Menschen häufiger als junge Menschen an Schlafstörungen leiden und außerdem Frauen häufiger als Männer. In diesem Artikel wollen wir auf pflanzliche Schlaf-und Beruhigungsmittel eingehen.

Guter Schlaf ist wichtig

Erwachsene sind mit 6-8 Stunden Schlaf in der Regel gut bedient. Mehr, aber auch weniger Schlaf, machen tagsüber schlapp und müde.
Kinder brauchen deutlich mehr Schlaf, zum Teil 12-14 Stunden täglich.
Alte Menschen hingegen kommen nicht selten mit 5-6 Stunden Schlaf aus. Bei einer so kurzen Schlafphase ist der Grund für Schlaflosigkeit dann oft die Tatsache, dass die Senioren abends um 22:00 Uhr ins Bett gehen und sich wundern, wenn sie um 3:00 Uhr oder 4:00 Uhr nachts wach liegen.

Schlafstörungen sind für die meisten Menschen eine Qual. Wer nicht durchschlafen kann, der findet keine Erholung. Auch wenn Schlafmittel helfen können: da sie die Ursache der Schlafstörungen nicht in Angriff nehmen, sind sie keine Lösung.

Ursachen für Schlafstörungen

In unserer heutigen Zeit gibt es viele Gründe, schlecht zu schlafen. Unser Alltag besteht oft aus Hektik, Leistungs- und Zeitdruck, was sich nicht selten in Stress äußert.

Stress zählt daher zu den größten Schlafräubern überhaupt. Aber auch Sorgen und Trauer sind sogenannte Schlafkiller. Anspannung und Ärger halten darüber hinaus ebenso lange wach, wie es Depressionen tun können. Zu guter Letzt können es auch körperliche Schmerzen oder bestimmte Medikamente sein, die uns den Schlaf rauben. Schnarchen hält meist den Bettnachbarn wach.

Übrigens: auch Alkohol sorgt häufig für einen schlechten Schlaf. Zwar kann man oft gut einschlafen, wacht aber nicht selten in der Nacht auf und das Weiterschlafen wird unmöglich.

Welche Schlafstörungen müssen behandelt werden?

Für die meisten Menschen gibt es drei Punkte, die Anzeichen für eine ernsthafte Schlafstörung sind, welche behandelt werden muss.

  1. Eine Schlafstörung hat sich dann manifestiert, wenn der betroffene Patient länger als drei oder vier Wochen keinen erholsamen Schlaf hatte, dabei nachts regelmäßig aufgewacht ist und nicht umgehend wieder eingeschlafen ist.
  2. Von einer Schlafstörung spricht man auch dann, wenn der Schlaf mehrfach pro Woche gestört ist und die Störungen regelmäßig wiederkommen.
  3. Spätestens, wenn der Betroffene tagsüber unter Beeinträchtigungen leidet und müde oder schlapp ist, spricht man ebenfalls von einer Schlafstörung die behandelt werden muss.

Bei den Schlafstörungen unterscheidet man darüber hinaus zwischen Einschlafstörungen und durch Schlafstörungen.

Pflanzliche Mittel

Gleich eine ganze Reihe von pflanzlichen Mitteln können beim Einschlafen und Durchschlafen helfen. Nachfolgend die bekanntesten und ihre Anwendung:

Baldrian gegen Schlafstörungen

Baldrian (Valeriana officinalis) gehört zu den Baldriangewächsen und gilt als Heilpflanze. Es wird empfohlen, die Baldrianwurzel vor allem bei Einschlafstörungen mit nervöser Ursache zu verwenden. Darüber hinaus hilft Baldrian auch bei nervöser Erschöpfung, Unruhe, Stress, Konzentrationsschwäche und Reizbarkeit.

Die Wirkung vom Baldrian ist wissenschaftlich nachgewiesen. Die Inhaltsstoffe der Pflanze wirken auf die chemischen Botenstoffe im zentralen Nervensystem ein. Baldrian eignet sich vor allem bei Einschlafstörungen.

Hopfen gegen Schlafstörungen

Hopfen (Humulus lupulus) gehört zu den Hanfgewächsen. Hopfen kommt hauptsächlich bei Unruhe, angespannt Zeit und Schlaflosigkeit zum Einsatz. Hopfen eignet sich bedingt auch gegen Durchschlafstörungen.

Tipp: Hopfen lässt sich gut als Tee zubereiten.

Melissa gegen Schlafstörungen

Melisse (Melissa officinalis) gehört zu den Lippenblütengewächsen. Melisse wird vor allem bei nervös bedingten Einschlagschwierigkeiten angewendet. Homöopathen verwenden Melisse auch als Mittel bei seelischen Problemen und Traurigkeit.

Tipp: auch Melisse lässt sich gut als Tee zubereiten

Lavendel gegen Schlafstörungen

Auch der Lavendel (Lavendula angustifolia) wird bei Einschlagproblemen angewendet. Lavendel hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Bitte beachten Sie, dass Lavendel starke allergische Reaktionen bei einigen Menschen auslösen kann. Prüfen Sie vor der Einnahme, ob sie gegen Lavendel allergisch sind.

Fazit

Pflanzliche Schlafmittel helfen gegen Schlafprobleme. Die Mittel sollten mindestens zwei Wochen dauerhaft angewendet werden, damit sie ihre volle Wirkung aufbauen können. Sollten sich die Schlafprobleme auch nach einiger Zeit nicht von alleine gelegt haben, so suchen Sie doch bitte einen Arzt auf und schildern ihr Schlafproblem.

Gesunder Schlaf: So wichtig ist er für Kleinkinder und Babys

Wer gesund und ausgeruht sein will, benötigt auch einen gesunden Schlaf. Für Kinder und Kleinkinder ist ein gesunder Schlaf noch wichtiger, als für Erwachsene. In keiner Phase des Lebens kann der Körper sich besser und intensiver vom Alltag erholen und neue Kraft schöpfen, wie im Schlaf. Der Stoffwechsel ist dementsprechend äußerst aktiv und ähnelt einem produktiven Nachtarbeiter. Die Länge des Schlafes sollte dem Alter entsprechend sein und desto jünger ein Mensch ist, umso länger die Schlaf- und Erholungsphase. Babys und Kleinkinder benötigen eine riesige Portion an gesunden und störungsfreien Schlaf. Ist das nicht der Fall, kann es zu gesundheitlichen Störungen beim Heranwachsen des Kindes bis ins erwachsenen Alter kommen. Gesunder Schlaf: So wichtig ist er für Kleinkinder und Babys weiterlesen

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